Geschichte

An seinen Vorfahren kann man nichts ändern, aber man kann mitbestimmen, was aus den Nachkommen wird. (François de La Rochefoucauld, 1613- 1680)

Das ist unser Ziel: Lernen aus der Vergangenheit, wie wir unsere Gegenwart und unsere Zukunft gestalten wollen und vielleicht auch können.

Unsere Identität ist ein Produkt unserer Vergangenheit und unserer Gesellschaft. Für die kompetente Teilhabe am sozialen, politischen und kulturellen Leben in einer demokratisch-pluralistischen Gesellschaft und in der sich vernetzenden Welt ist ein ausgeprägtes Geschichtsbewusstsein unabdingbar.

Die Beschäftigung mit Geschichte ist heute nicht mehr langweilig und verstaubt, sondern zeigt, wie einerseits die Gegenwart ein Produkt der Vergangenheit ist und andererseits die Vorstellungen von Geschichte geprägt sind von den Fragen und Erkenntnismöglichkeiten der jeweiligen Gegenwart und ihren besonderen Herausforderungen. Dazu gehören insbesondere das Ende des Kalten Krieges und die deutsche Einheit, die Perspektive Europa und die Globalisierung, Wandlungsprozesse in der Arbeitswelt, Wertepluralismus und mediale Einflüsse, die sich wandelnden Geschlechterrollen und Generationsbeziehungen, die Veränderungen in der Umwelt, demographische Prozesse.

Um dabei zu eigenen Urteilen zu gelangen, erwerben Sie Kenntnisse und Kompetenzen, Methoden und Techniken im Geschichtsunterricht. Nicht nur aus Texten und Büchern, sondern gleichermaßen in Museen, Exkursionen, mit Zeitzeugen und in vielen interessanten und kontroversen Diskussionen. Dazu gehört neben dem Gebot zur Toleranz und Akzeptanz von Verschiedenheit nicht zuletzt die Fähigkeit zur Empathie.

Der Geschichtsunterricht bietet zwei Wege im Ausbildungsgang: ein vertieftes Studium in Grund- oder Leistungskursen in vier Semestern, welches Themen der Vergangenheit von der Antike bis zur Gegenwart beinhaltet. Daneben besteht die Möglichkeit zur Wahl eines zweisemestrigen Grundkurses, der sich mit Themen aus dem 20. Jahrhundert befasst.

Curriculum für das Fach Geschichtepdficon_large